KGS Bad Münder

Drehtürprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Besichtigung Arboretum Nettelrede                                                                                 27.04.2021

Heute haben wir das Arboretum in Nettelrede besichtigt. Herr Meier vom Heimatbund war so nett, uns einzuladen und uns eine „Privatführung“ zu geben. Dort wurde schon vor rund 30 Jahren ein kleines Wäldchen angelegt. Inzwischen ist daraus ein einzigartiges Schutzgebiet für heimische Baumarten geworden, vor allem für die seltene Süntelbuche. Das Projekt wird kontinuierlich wissenschaftlich ausgewertet. Die Einblicke in die langjährigen Erfahrungen des Heimatbundes mit dem Projekt waren sehr nützlich für unseren eigenen geplanten Schulwald. Vielen Dank für die Einladung!                                                                                                                             IB

Begehung Grundstück für den Schulwald                                                                                   26.03.2021

Die Anlage unseres Schulwaldes nimmt langsam Fahrt auf. Heute haben wir noch einmal zusammen mit unserem freundlichen Berater Michael Meier vom Heimatbund die Fläche besichtigt, um über die Aufteilung und Bepflanzung zu beraten. Eine Pflanzliste ist schon in Arbeit!

Bei der Begehung konnte uns Herr Meier auch viele wertvolle Denkanstöße für eine pädagogische Nutzung des Grundstücks geben. So erklärte er uns z.B. die Bedeutung von alten Bäumen für das Ökosystem Wald und die auf gut sichtbare natürlich Sukzession – der Wald nimmt unser Grundstück schon von sich aus schrittweise in Besitz.                                                                   IB

 

Anlage Blühwiese

10.12.2020

Bienensterben, Rückgang der Artenvielfalt – von diesen Problemen hat jeder schon einmal gehört. Ein großer Teil des Problems besteht darin, dass kaum noch naturbelassene Lebensräume zur Verfügung stehen. ,,Ist es dann nicht unsinnig, auf dem ungenutzten Teil des Schulgrundstücks (biologisch weniger wertvollen) Rasen wachsen zu lassen? Und für dessen Pflege auch noch Geld auszugeben und Sprit zu verfahren?“ Diese Fragen haben sich Till D., Emilie K und Janina S aus dem Drehtürprojekt BNE gestellt. Und kurzerhand Schulleitung und Hausmeister von ihrer Lösung überzeugt: Ein großer Bereich hinter der Turnhalle wird nun in eine Blühwiese umgewandelt. Als ersten Schritt lassen wir dort die Gräser frei wachsen, sie werden nun nur noch zweimal im Jahr gemäht. Mittelfristig überlegen wir, dort noch Wildblumen auszusäen sowie einige Bäume oder Sträucher zu pflanzen.

Die drei SchülerInnen haben schon zahlreiche Pfähle als Markierung eingeschlagen. In dem Bereich zwischen Pfählen und Gebüsch soll eine Wiese entstehen.

Umstellung auf nachhaltige Verbrauchsgüter

26.11.2020

In unserer Schule gehen täglich sehr viele Menschen ein und aus, die hier lernen, lehren und leben. Dabei werden selbstverständlich viele Ressourcen verbraucht: Neben Strom und Wasser gehört dazu zum Beispiel auch das Papier. Es werden viele Kopien gemacht und Briefe verschickt und besonders in diesen Zeiten, in denen ständiges Händewaschen erforderlich ist, verbrauchen wir auch sehr viele Einweghandtücher.

Diesen Verbrauch nachhaltiger zu gestalten, hat sich unsere Schülerin Lilly P. vom Drehtürprojekt BNE vorgenommen. Als erstes hat sie sich das Kopierpapier vorgenommen und der Schulleitung vorgeschlagen, zumindest teilweise auf Recyclingpapier umzustellen sowie die häufigen Elternbriefe doch lieber per Email zu verschicken.

In diesem Zusammenhang hat uns besonders gefreut, dass unerwartete Hilfe vom Facility Management des Schulträgers kam: Hier hat man sich zeitgleich mit uns zu diesem Thema Gedanken gemacht und die Umstellung auf nachhaltig erzeugtes Klopapier und Einweghandtücher beschlossen. Der Clou an der Sache ist, dass sowohl das Papier als auch die Handtuchspender aus recycelten Getränkekartons hergestellt werden. Hierzu werden die Verpackungen in ihre Bestandteile – Kunststoff innen, Papier außen – getrennt und dann verwertet.                               IB

Erlass: Bildung für nachhaltige Entwicklung soll gestärkt werden                           08.10.2020

Der Begriff ,,Nachhaltigkeit“ ist derzeit in aller Munde. Was ist damit überhaupt gemeint?

Eine einfache Definition lautet: Alle Lebensbereiche so gestalten, dass sie auf Dauer funktionieren, ohne Mensch und Umwelt kaputt zu machen. Dabei geht es also auch, aber nicht nur, um Umweltschutz.

Die UNO hat passend dazu 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung festgelegt, die neben dem Schutz von Leben an Land und im Wasser z.B. auch die Bekämpfung von Armut sowie die Förderung demokratischer Strukturen umfassen. Das eine bedingt schließlich das andere.

Um den Nachhaltigkeitsgedanken in den Schulen und in den Köpfen zu verankern, plant das Niedersächsische Kultusministerium nun die Stärkung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) in allen Schulen des Landes. Ein entsprechender Erlass befindet sich seit heute im Anhörungsverfahren. Dieser erklärt das Ziel von BNE so:

„Ziel von BNE ist es, Schülerinnen und Schüler zu einem selbstbestimmten, mitgestaltenden, verantwortungsbewussten und solidarischen Leben in der globalisierten Gesellschaft zu befähigen. Im Vordergrund steht die Förderung von zukunftsfähigem und transformativem Denken und Handeln.“

BNE soll zur Aufgabe für die gesamte Schule werden. Das heißt z.B., dass Nachhaltigkeitsthemen verstärkt im Unterricht beachtet, Lehrkräfte fortgebildet und vernetzt sowie die Schulgebäude nachhaltiger bewirtschaftet werden sollen.

Die KGS Bad Münder wurde als Umweltschule in Europa ausgezeichnet und ist schon auf einem guten Weg zur nachhaltigen Schule.                                                                                                                                                                                                  IB

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO

 

Bürgermeister unterstützt unseren Schulwald                                                                  13.02.2020

Die ersten praktischen Schritte in Richtung Schulwald wurden getätigt: Mit Herrn Bastian Schulz, Fachdienstleistender für Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung in Bad Münder, erfolgte eine Besichtigung der vorgesehenen Fläche. Daraufhin wurde sich über die rechtliche Situation ausgetauscht. Es ergab sich, dass diese Fläche seitens der Stadt die einzig Verfügbare wäre. Ideen über das Nutzen einer Ausgleichsfläche wären zu unseren Gunsten nicht existent. Nachdem alle Unklarheiten geregelt wurden, lud der Bürgermeister von Bad Münder, Hartmut Büttner (SPD), in sein Büro ein. Dargelegt wurde, wie die Idee konkret aussehen soll. Auch unsere vorgesehene Herangehensweise wurde illustriert. Dieses Präsentation traf auf Begeisterung. Herr Büttner möchte nun alles daran setzen, dass der erste Spatenstich erfolgen kann. Jedoch muss der Antrag zur entsprechenden Landnutzung vorerst vom Stadtrat genehmigt werden. Die Bäume können wir voraussichtlich von der Stiftung Zukunft Wald bekommen.  Louis R, 10h

 

Kooperation mit Grundschulen

05.03.2020

Wäre es nicht sinnvoll, die münderschen Grundschulen miteinzubeziehen? Diesen Vorschlag verfolgte die heutige Sitzung. Die Schulleitungen samt Kollegen aus Bad Münder, Eimbeckhausen, Bakede und Flegessen waren zu Gast. Interesse war geweckt worden, da ein Schulwald auch für Grundschüler ansprechend wäre. Diese Zusammenarbeit wäre selbstverständlich auch unsererseits von großer Bedeutung, da jede helfende Hand ein Privileg ist. Folglich diskutierte man über ein gemeinsames Vorgehen: Wie stellen wir den Grundschülern unser Projekt altersgerecht vor? Welche Nutzungsmöglichkeiten der Fläche sind geeignet? Inwiefern können sich Grundschüler am Konstruieren und Erhalt der Fläche beteiligen? Fragen, die nicht vollständig beantwortet werden konnten. Demzufolge soll nun eine provisorische Skizze erstellt werden, welche die Projektidee veranschaulicht. Alle Beteiligten erhalten dieses Formular und können entscheiden, wie zusagend unser konkretes Konzept ist. Louis R, 10h

Festlegung der BNE-Projekte                                                                                                  13.12.2019

Das zweite Treffen der Projektgruppe fand statt. Im Kern sollte festgelegt werden, welche Projekte umsetzbar sind. Nach eifriger Diskussion konnte sich auf Folgendes geeinigt werden: Die Anlegung eines Schulwaldes, das Beauftragen von Energiemanagern in jeder Klasse und eine plastikfreie Mensa. Zudem wurde eingeteilt, wer für die Umsetzung welches Projektes zuständig ist. Auch wurde die vorläufige Herangehensweise skizziert, indem Ämter zugeteilt wurden. Wer wichtige Kontakte knüpft oder die Gruppenarbeit leitet, sind dabei zu nennen.        Louis R, 10h

Neues Hochbegabtenprojekt ,,Bildung für nachhaltige Entwicklung“             15.11.2019                                                                         

Der Kongress ,,Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Hannover gilt als Startschuss für unsere neue Projektgruppe „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.  Zahlreiche Schüler aus der Region Hannover kamen zusammen, um zu ermitteln, wie der Schulalltag möglichst nachhaltig gestaltet werden kann. Hierfür erfolgte zunächst ein Austausch mit bisher unbekannten Schülern. Dadurch konnten Ideen geäußert und gesammelt werden. Berücksichtigt wurden dabei die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. So gelang es, sich daraufhin schulintern zusammenzusetzen und vorstellbare Ideen zu diskutieren. Besonderen Zuspruch erhielten die Anlegen eines Schulwaldes und der Müllreduzierung in der Mensa.                                 Louis R, 10h

Politiker zu Besuch                                                                                                           21.01.2020

Heute hatten wir hohen Besuch an der Schule: Der Arbeitskreis Umwelt der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat von unserer Auszeichnung als Umweltschule gehört und wollte sich über unsere Arbeit informieren. Mit dabei war auch Dirk Adomat, Landtagsabgeordneter und Kandidat für das Amt des Landrats in unserem Landkreis.

Zunächst haben die Umwelt AG, der WPK Schulgarten sowie das neue Drehtürprojekt ,,Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ihre Arbeit vorgestellt, danach haben wir den Schulgarten besichtigt und abschließend war noch Zeit für den Austausch zwischen Schülern und Politikern.

Zum Abschied gab es noch erfreuliche Überraschungen, als Herr Adomat anbot, unseren geplanten Aufbau einer Schulimkerei zu unterstützen.

Der Arbeitskreis Umwelt der SPD-Fraktion besucht die KGS:

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