Drehtürprojekt

Drehtür-Projekt zur Teil- und Hochbegabtenförderung 

Dieses Projekt will Schülerinnen und Schülern, die in bestimmten Bereichen schneller lernen als ihre Lerngruppe und deshalb nicht immer genügend gefordert oder gefördert werden können, eine zusätzliche Möglichkeit zur selbstständigen Projektarbeit eröffnen.

Diese Schülerinnen und Schülern dürfen zu bestimmten Themen oder zu Aufgabenstellungen aus überregionalen Wettbewerben allein oder in kleinen Gruppen arbeiten. Sie dürfen für zwei Unterrichtsstunden pro Woche im Einverständnis mit der jeweiligen Lehrkraft den regulären Unterricht verlassen, um selbstständig in der Mediothek oder nach Rücksprache mit der betreuenden Lehrkraft in einem Fachraum zu arbeiten. Sie haben außerdem die Möglichkeit außerhalb der Unterrichtszeit in der Schule an ihrem Projekt zu arbeiten. Dabei werden sie von den Drehtür-Fachlehrern betreut. Im naturwissenschaftlichen Bereich übernimmt Herr Bung die Betreuung, im künstlerischen Bereich Frau Jarzek, im musischen Bereich Herr Marquardt und im sprachlichen Bereich Herr Peinz. Die einzelnen Bereiche können weitere Bedingungen an eine Teilnahme knüpfen. So müssen die Teilnehmer zum Beispiel im künstlerischen Bereich an einer öffentlichen Ausstellung teilnehmen.

Das Projekt startet zu Beginn des Schuljahres. Die betreffenden Schülerinnen und Schüler werden von den Fachlehrkräften vorgeschlagen. Auch ein Einstieg während des Schuljahres ist möglich. Eltern und Lernende entscheiden nach ausführlicher Beratung mit Klassen- und Fachlehrern über die Teilnahme. Die Teilnahme ist freiwillig, erhält aber bei einer Entscheidung dafür einen verpflichtenden Charakter bis zum Ende des Schuljahres. Die Einladung am Drehtür-Projekt teilzunehmen ist für Schülerinnen und Schüler eine Auszeichnung und eine große Chance ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die regulären Verpflichtungen der Lernenden zur Mitarbeit, Hausaufgaben und Leistungsüberprüfungen bleiben bestehen und haben im Zweifelsfall Vorrang.

Die Schülerinnen und Schüler führen ein Projekttagebuch, in dem sie mindestens festhalten wann sie in welchem Fach den Unterricht verlassen und woran sie in der betreffenden Zeit gearbeitet haben. Zudem müssen sie dem Tutor zweimal pro Halbjahr einen Zwischenbericht über ihre Projekte geben. Eine Teilnahme im Rahmen des Drehtür-Modells wird durch eine entsprechende Bemerkung im Zeugnis und einem Zertifikat bescheinigt.

Die Termine für Treffen werden mit den Tutoren individuell abgesprochen, finden jedoch im Schnitt alle drei Wochen statt. Sie können in Freistunden, in den Pausen oder nach dem Unterricht liegen. Die Themenwahl erfolgt auf Vorschlag der betreuenden Lehrkraft oder auf Eigeninitiative zu Beginn des Projektes. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Aufnahme in das Projekt müssen die Schülerinnen und Schüler dem Tutor einen konkreten Projektvorschlag mit Ressourcenbedarf und Zeitplan vorlegen.

Am Ende des Projektes steht ein Präsentationsnachmittag in der Schule, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Der Ansprechpartner für das Projekt allgemein ist Herr Ceylan.

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