Neuigkeiten zum Thema „Projekte

Kunst & Klo – Schüler der KGS verschönern ihre Toiletten mit einem Mosaikprojekt

Eine Schule zum Wohlfühlen, so steht es im Leitbild der KGS Bad Münder. Auf die Schultoiletten traf dieses Motto bisher nicht zu. Weiß, karg und langweilig wirkten sie nicht gerade einladend. Schmierereien an den Wänden machten die Sache nicht besser. Dringende Verschönerungsmaßnahmen mussten her!

Kurz vor den Sommerferien startete unser Projekt. Kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler aus mehreren Jahrgängen sowie einige Mitglieder der Schülervertretung stürzten sich zusammen mit den Kunstlehrerinnen Ingrid Jahn-Lillich und Isabella Jarzek in zwei arbeitsreiche Tage, um die Räume mit farbenfrohen und kunstvollen Mosaiken zu verändern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Als Pendant zu farbdynamisch gestalteten Wandflächen erschufen die Schülerinnen und Schüler kunstvolle Mosaikobjekte, welche durch ihr Farb- und Formenspiel die Toilettenräume erstrahlen lassen. Herzlichen Dank an unseren Hausmeister Herrn Böhning für die  kompetente Hilfe!

von Isabella Jarzek

Themen: Allgemein, Kunst, Projekte

Jux und Tanzerei

Am 01.06.2018 feierten die Abschlussschüler ihren „Juxtag“

Wenn Schüler und Lehrer gemeinsam in einem Flashmob den „Macarena-Move“ tanzen, Lehrer gegen Schüler ein Schubkarrenrennen veranstalten und ein Staffellauf mit Nutellabrot im Gesicht veranstaltet wird, muss etwas Besonderes an der KGS los sein.

Der Abschied von den sechs Jahren KGS ist für viele etwas besonders: es wurde gesungen, getanzt und gelacht, wenngleich einigen der Abschied nicht unbedingt leicht fallen wird. Insgesamt kann man sagen, dass der Juxtag bei all seinen Feierlichkeiten und Ausnahmen sehr friedlich und vernünftig über die Bühne ging – was vor allem den sehr engagierten Klassensprechern des zehnten Jahrgangs zu verdanken ist.

Wir danken allen, die an dem Tag kräftig mitgeholfen haben.

von Maike Behrends

Themen: Allgemein, Projekte

Junge Künstler der KGS Bad Münder stellen in der Kunstgalerie arche aus

Zur Eröffnung der 10. Hamelner Schul-Kunst-Wochen fand am 16. Februar die feierliche Vernissage in der Kunstgalerie arche statt. Fünf Schülerinnen und Schüler der KGS Bad Münder konnten dabei ihre Werke dem interessierten Publikum präsentieren: Lena Baake, Johanna Krause, Marian Behrends, Isabelle Kopp und Adrian Rudelic.

Die kreativen Zeichnungen und Aquarelle entstanden im Rahmen des Drehtürprojektes, in welchem künstlerisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler von ihrer Mentorin Isabella Jarzek vor neue künstlerische Herausforderungen gestellt werden.

Die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler können noch bis zum 15. März in der Kunstgalerie arche in Hameln bewundert werden.

 

von Isabella Jarzek

Themen: Allgemein, Kunst, Projekte

Rechtspopulisten Paroli bieten – wie geht das?

Auf einer Landesversammlung in Hannover erlernten KGS-Schüler Handwerkszeug für den demokratischen Diskurs und die Dialektik gegen Rechts.

Im Rahmen unseres Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage-Projektes nahmen am 04.12. vier Schülerinnen zusammen mit Frau Behrends und Frau Sievers an dem Landestreffen in Hannover zum Thema „Rechtspopulismus bekämpfen. Demokratie und Menschenrechte in den Schulen stärken“ teil. Rund 300 Teilnehmer, darunter erfreulich viele Schüler und Schülerinnen, wurden hierzu in ein großes Hotel eingeladen, um sich intensiv mit Themen und Fragestellungen zu Populismus, Demokratie und Menschenrechten auseinanderzusetzen.

Nachdem der neue niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Veranstaltung eröffnet hatte, stellte der Journalist und Buchautor Olaf Sundermeyer einen Ausschnitt aus seiner Dokumentation namens „Die Stunde des Populisten – die AfD greift nach der Macht“ vor. Eindrucksvoll entlarvt dieser den „Machtplan“ der rassistischen Partei AfD. Diese Partei, erläutert Sundermeyer, sei erschreckenderweise  in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und  nicht mehr als marginalisierte Partei für vereinzelte Rechte oder sogenannte Wutbürger zu verstehen. Rechtsanwälte, Professoren, Ärzte und ja, auch Lehrer gehörten der Partei an, die in mächtigen Positionen und Institutionen, im Rechts- und Verwaltungssystem tätig seien.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Rechtsrucks und im besonderen der steigenden Fremdfeindlichkeit sei der fortwährende demokratische Diskurs unerlässlich, erklärt Sundermeyer.

Doch was heißt das konkret für uns Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen?

„Es muss einfach mehr Zeit und Raum gefunden werden für konstruktive demokratische Diskurse. Politische Bildung ist nicht nur Aufgabe der Politiklehrer sondern sollte die einer jeden Lehrkraft sein. Wenn beispielsweise Bedarf an der Diskussion über Tagesthemen und Krisen besteht, dann soll das auch im Mathematikunterricht möglich sein“, betont Politiklehrer und Mediator Helmoldt Rademacher von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiedidaktik.

Insbesondere brauche man Zeit und Raum, aber auch eine gewisse Taktik – gerade, wenn rechtspopulistische Äußerungen und Parolen die politische Diskussion dominieren sollten. Eine solche Taktik besteht laut Dr. Thomas Thielen in einer an die Dialektik angelehnte Gesprächsmethode, die schlicht damit arbeitet, die Widersprüche populistischer Aussagen aufzulösen.

Beispielsweise enthalten scheinbar harmlose allbekannte Äußerungen wie „Ich habe nichts gegen Fremde. Selbst einige meiner besten Freunde sind Fremde. Mittlerweile gibt es aber ja wirklich ganz schön viele Ausländer hier. Aber sowas darf man hier in Deutschland ja nicht mehr sagen“, zahlreiche Widersprüche. Angefangen damit, dass der Sprecher sich offenbar in Deutschland befindet und es bereits gesagt hat, obwohl man jenes ja angeblich nicht mehr sagen darf. Und sobald es sich um Freunde handelt, sind es wohl keine Fremde mehr, oder?

Mit ebendiesen Widersprüchen in der Begrifflichkeit als auch der Aussage an sich könnte man Populisten und Hetzer aufs Glatteis führen und sie mit einer „wieso-weshalb-warum“-Fragerei vorführen, rät Thielen. Denn sobald es konkret wird, verschlägt es vielen Hetzern die Sprache.

Dies gilt es nun auszuprobieren, falls uns demnächst eine solche oder ähnliche Parole begegnen sollte.

von Maike Behrends

Themen: Allgemein, Projekte, Schule ohne Rassismus

Weihnachtsbasar

Am 08.12.2017 findet in der Zeit zwischen 15:00 und 18:00 Uhr der zweite Weihnachtsbasar unserer Schule statt, an dem sich verschiedene Klassen und Kurse freiwillig beteiligen werden.

An verschiedenen Ständen werden u.a. selbsthergestellte Produkte wie Christbaumschmuck und Weihnachtsdekoration verkauft. Natürlich ist an diesem Nachmittag auch für Ihr leibliches Wohl gesorgt.

Der Erlös des Weihnachtsbasars geht zu 85% an die teilnehmenden Klassen, wodurch beispielsweise gemeinsame Ausflüge finanziert werden können. Die restlichen 15% sollen für den Kauf einer Schaukel für den Schulhof genutzt werden.

In der Weihnachtszeit möchten wir auch an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht. Daher möchten wir als Schule die Arbeit der „Münderschen Tafel“ unterstützen und sammeln an dem Tag des Basars im Foyer Spenden in einer Spendenbox.

Auch im Namen der teilnehmenden Klassen freuen wir uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen gemeinsam einen weihnachtlichen und stimmungsvollen Nachmittag zu verbringen.

 

von Arne Peinz (Didaktische Leitung)

 

 

Themen: Allgemein, Projekte

DRUCKSACHE!

Eindrucksvoll erlebten Schüler und Schülerinnen die Geschichte des Buchdrucks

 

Wer vergangene Woche unsere Mediothek betrat, konnte eine kleine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen und hierbei die Geburtsstunde des Buchdrucks erleben. Passend zum Ambiente unserer zahlreichen Bücher befand sich dort ein Replik der Gutenberg-Druckerpresse, sprich eine mechanische Presse, die seinerzeit mittels einer gefärbten Druckform mit wenigen Handgriffen einen kompletten Text abzubilden vermochte.

Die originalgetreue Buchpresse wurde den Schülern und Schülerinnen des 6. und 7. Jahrgangs im Kontext des Reformationstages und der Thematisierung Martin Luthers im wahrsten Sinne des Wortes eindrucksvoll näher gebracht, indem sie das Gerät anfassen, bedienen und selbst einen Text drucken durften.

Der reisenden Christ Bernd Schlawer hatte die Druckerpresse installiert und sich bereit erklärt, den Schülern den Buchdruck und dessen Rolle in Luthers Leben in Form von Vorträgen zu erläutern. Hierbei begriffen die Schüler und Schülerinnen, dass der Buchdruck eine grundlegende Basis ihrer Bildung erst ermöglicht hat:„Ohne Gutenberg hätten wir heute vielleicht keine Schulbücher“,  überlegt eine Siebtklässlerin.

Die Vorträge des feierlich gekleideten Schlawer (siehe Foto) gingen jedoch weit über Gutenberg hinaus. Beeindruckt lauschten die Schüler den mittelalterlichen Erzählungen über Buchdruck, Luther, Lohn, Reformation und Gottes Sohn.

„Nun weiß ich auch, warum die Lehrer noch heute sagen, dass wir unsere Bücher aufschlagen sollen“ kommentiert ein Sechstklässler. „Früher waren die Bücher mit einer Klammer zugebunden. Man musste mit der Hand auf sie schlagen, um sie zu öffnen,“ fügt er erklärend hinzu.

Schlawers Vortrag soll aber nicht das letzte Highlight im Zuge der Lutherprojekte an unserer Schule gewesen sein: am 4.12. findet ein Gottesdienst in Bad Münder statt, den alle Religionslehrer des 7.  Jahrgangs zusammen mit ihren Lehrern und Lehrerinnen handlungsorientiert und kreativ vorbereitet haben um dort Theaterstücke, Rollenspiele und Pantomime aufzuführen sowie Fürbitten zum Thema aussprechen werden.

Im Kontext des Lutherjahres wurde ebenfalls bereits zum Reformationstag eine Ausstellung zu Martin Luthers Leben vorbereitet.

Insofern hat das „Lernen von und über Luther“ sicherlich einen großen Stellenwert an unserer Schule eingenommen.

Wir danken allen Religionslehrern des siebten Jahrgangs sowie allen, die an den Projekten beteiligt waren, für ihren tatkräftigen Einsatz.

Von Maike Behrends

 

Themen: Allgemein, Projekte

Demokratie-Didaktik live

Die Schüler und SchülerInnen der KGS Bad Münder nahmen an den bundesweiten Juniorwahlen teil

Ausnahmsweise fand der Unterricht zur politischen Bildung vergangene Woche nicht nur im Klassenraum, sondern auch in einer originalgetreuen Wahlurne statt. Hierhin wurden die Schüler und Schülerinnen des 9. und 10. Jahrgangs von ihren Wahlhelfern begleitet, um in Form einer Bundestagswahlsimulation ihre Stimme abzugeben.

Allerdings steckte hinter dem „Kreuzchen setzten“ viel mehr als der kurze Akt des Wählens:

Die Juniorwahl 2017 wurde im Rahmen einer bundesweiten Aktion von dem „Kumulus e.V.“ durchgeführt, die im Sinne einer verantwortungsbereiten Gesellschaft auf eine gelungene Demokratiedidaktik abzielt.

Unter der Leitung von Politiklehrer Nicolas Marquardt begann das Prozedere bereits drei Wochen vor der Wahl: so wurden Wahlberechtigungen verteilt, Listen erstellt, Urnen gebaut, Räume vorbereitet. Vor allem aber, so berichteten die Schüler des zehnten Jahrgangs, wurden Wahlinhalte, sprich Parteiprogramme und basisdemokratische Grundfragen intensivst inhaltlich aufbereitet – und damit der wohl wichtigste Teil erfüllt.

Am Wahltag hatten die Wählenden mit ihrem Schülerausweis zu erscheinen und sich diskret zu verhalten: „wie in einer richtigen Bundestagswahl“, berichteten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10h, die dieses Projekt zusammen mit Herrn Marquardt organisiert hatten.

Ebenso originalgetreu und akribisch zählten sie die Wahlzettel doppelt, um Fehler bei der Zählung ausschließen zu können. Entsprechend enttäuscht äußerte sich ein Schüler der 10h über das Wahlergebnis bezüglich der AFD: „Zwar ist es die Hälfte des Ergebnis der Erwachsenenwelt; aber sechs Prozent sind mir zu viel. Wir sind eine Schule ohne Rassismus und ich hatte mir gewünscht, dass eine Partei, die stark rassistische Inhalte vermittelt, minimalen bis gar keinen Zuspruch findet.“

Insofern gilt es, den Kommentar des Schülers als einen klaren Apell zu verstehen, an dem Konzept unserer antirassistischen, multikulturellen Schule kontinuierlich festzuhalten, es zu betonen, zu verstärken und es weiterhin (vor-)zu leben. Denn insgesamt verdeutlich auch dieses Projekt wieder, wie lohnenswert eine Auseinandersetzung mit den politischen Gedanken der Heranwachsenden sein kann und dass die Jugendlichen sogar manchmal ein Vorbild für die Erwachsenen sein können, die – so wie die Schüler und Schülerinnen der KGS Bad Münder – zu 83% zur Wahl erschienen sind.

von Maike Behrends

Themen: Allgemein, Projekte, Schule ohne Rassismus

Freundschaft ist bunt – Schüler der KGS gewinnen Preise auf Landesebene

Der 47. Internationale Jugendwettbewerb Jugend creativ stand unter dem Motto „Freundschaft ist bunt“ und inspirierte auch dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der KGS Bad Münder zu interessanten und ausdrucksstarken künstlerischen Arbeiten. Die kreativen Mädchen und Jungen wurden dabei im Rahmen des Drehtürprojekts zur Förderung besonderer Begabungen von ihrer Mentorin Isabella Jarzek betreut. Dabei entstanden einzigartige und berührende Werke, welche von einer hohen Kreativität und einem sensiblen und höchst emotionalen Umgang mit dem Thema Freundschaft zeugen. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Wettbewerbs erfüllen drei Schüler mit besonderem Stolz. Marian Behrends und Johanna Krause belegten den 2. Platz in ihrer Altersgruppe auf Landesebene, Josefine Korten freut sich über den 5. Platz. Die Siegerurkunden und ein entsprechend großzügiges Preisgeld versüßten den jungen Künstlern den Schuljahresanfang.

Themen: Allgemein, Förderung, Kunst, Projekte

6:1 für die Schüler: Am 13.06.2017 veranstalteten die Abschlussklassen einen „Juxtag“ inklusive Fußballspiel „Lehrer gegen Schüler/Schüler mit Lehrern.“

Die Lehrer der KGS Bad Münder wurden heute von ihren Abschlussschülern vor einige Herausforderungen gestellt. So mussten sie vorm Betreten des Schulgebäudes Eintritt zahlen, um unterrichten zu dürfen und mussten sich einer Gesichtsbemalung unterziehen um zusammen mit den Schülern und Schülerinnen der Abschlussklasse zu zeigen, dass heute ihr Abschluss nach mehreren Jahren „KGS Bad Münder“ gefeiert wird.

Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern hatten die Abschlussklassen diesen Tag organisiert und luden auch die anderen Jahrgänge zum Zuschauen beim Tauziehen, Bobbycar-Rennen und Fußballspiel ein – alles unter dem Motto „Lehrer gegen Schüler, Schüler mit Lehrern“. Beim Fußballspiel schlugen die Jungen der Abschlussklassen die Lehrer 6:1 – ein „Ehrentor“ für die Lehrer war also drin. Mit einem gemeinsamen Grillen wurde der Vormittag abgerundet.

Insgesamt verlief der Juxtag so, wie Schüler und Lehrer es sich wünschen: sportlich, friedlich, schön.

Und endlich gewannen die Schüler einmal haushoch gegen die Lehrer – was für ein Triumph zum Abschied von der KGS.

Wir danken allen Lehrern und Schülern der Abschlussklassen für den schönen Vormittag und die tolle Organisation.

 

von Maike Behrends

Themen: Allgemein, Kooperation, Projekte